über dich

Meine Leidenschaft zur Fotografie hat bereits im Kindesalter begonnen, als ich die damals relativ teure YASHICA von meinem Vater zum ersten Mal in Händen hielt und zum ersten Mal den Auslöser drücken durfte – click/ratsch – das war ein Erlebnis. Mittlerweile kann ich dieses alte Prachtstück mein Eigentum nennen und verwende die Kamera auch gelegentlich!

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Blende und Belichtungszeit waren damals noch über Ringe und Rädchen einzustellen und ein Hebel zog den Filmstreifen für das nächste Bild in Position.

Seither war für mich das „Einfangen“ von Licht ein magisches Erlebnis und erst recht das Warten, bis dann endlich die fertigen Fotos, damals noch produziert vom Meisterfotografen deines Vertrauens, vor mir lagen und die Ergebnisse begutachtet werden konnten. Ja, es war damals noch teuer, einen 24er-Film ausarbeiten zu lassen und beinahe ein Nervenkitzel, ob denn die Aufnahmen gut gelungen sind.

Heute sieht das ganze freilich anders aus. Die Technik der Kameras und den Optiken hat sich rasant weiterentwickelt, aber die Basis ist nach wie vor die gleiche. Schau durch den Sucher über Prisma und Spiegel durch ein Rohr, stelle die beiden wesentlichen Kenngrößen der Fotografie – Blende und Belichtung – ein und drücke ab.

Halt da war doch noch was…
Ach ja, das Motiv…!

 

An der Stelle ein Dankeschön für das Portrait an Beate Christ, die ich sehr gerne empfehle.
Genau da beginnt die Fotografie erst so wirklich, denn durchschauen und abdrücken ist ja nicht weiters schwierig.

Doch welche Geschichte soll letztlich mit dem Bild erzählt werden, was soll die Aussage sein, welche Emotionen sollen transportiert oder erzeugt werden…?

Das alles zu berücksichtigen und in Einklang zu bringen, ist in meinen Augen die wahre Herausforderung in der Fotografie. Ein subsumierender Begriff für all diese Aspekte ist das „Malen mit Licht“ und das ist es auch!

Da ich für meine Ansprüche noch nicht dort angekommen bin, wo ich gerne hin möchte, ist für mich die Fotografie ein sich ständig wandelnder  Prozess, mit hoffentlich keinem Ende. Genau deshalb stelle ich bei weitem keinen Anspruch auf Perfektion, vielmehr auf eine gelungene Komposition meiner Bilder. Und ich bin noch immer am Anfang… 🙂